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30.11.2009 | Hager: Neue Wärmewarnmelder für Küche und Bad

Mit zwei Wärmewarnmeldern komplettiert Hager sein Sicherheitssystem der Brandmeldetechnik für den Wohnbereich. Die Geräte eignen sich für Küchen, Bäder oder Garagen, in denen optische Rauchwarnmelder zu Fehlalarmen neigen und deshalb nicht verwendet werden können.


Optische Rauchwarnmelder retten Leben. Nur sind sie in Küchen, Bädern oder Garagen in der Regel fehl am Platz, da Wasserdampf- oder Staubentwicklung zu häufigen Fehlalarmen führen können. Mit zwei neuen Wärmewarnmeldern komplettiert Hager sein Sicherheitsprogramm, um auch diese Räume in Schutzkonzepte einbeziehen zu können.

Zur Verfügung steht eine Variante mit 9 V Spannungsversorgung (TG530A) sowie eine mit 230 V Netzanschluss (TG531A). Der abgedeckte Überwachungsbereich beträgt

jeweils rund 30 Quadratmeter. Beide Ausführungen bieten doppelte Sicherheit: Die Melder reagieren zum einen, wenn die Temperatur im überwac¬ten Raum die Marke von 54°C überschreitet; zum anderen registrieren sie, wenn die Temperatur „verdächtig“ schnell ansteigt. Klettert die Temperatur beispielsweise um 30°C pro Minute, so löst der Wärmewarnmelder frühestens nach 40 Sekunden, spätestens jedoch nach zwei Minuten, einen Alarm aus. Damit erfüllen die Geräte die entsprechenden Anforderungen an Wärmewarnmelder der Klasse A2 der Norm EN 54-5.

Vernetzte Montage möglich

Maximale Sicherheit bietet die vernetzte Montage von Wärmewarnmeldern - bis zu 40 Geräte lassen sich per Kabel mit einer maximalen Leitungslänge von 400 Metern miteinander verbinden. Der Vorteil: Registriert ein Gerät eine Hitzeentwicklung, geben alle angeschlossenen Geräte ein akustisches Warnsignal ab, so dass sämtliche Bewohner eines Gebäudes gleichzeitig gewarnt sind. Bemerkenswert: Die kombinierte Vernetzung von Hager-Rauchwarnmeldern und Hager-Wärmewarnmeldern ist problemlos möglich. Hierbei ist lediglich zu beachten, dass ausschließlich Geräte mit gleicher Spannungsversorgung verbunden werden.

Die Geräte werden mit Hilfe des Sockels aus dem serienmäßigen Lieferumfang entweder direkt an der Decke befestigt oder alternativ auf Unterputzdosen mit 60 und 85 Millimeter Durchmesser. Um ein manuelles Demontieren des Wärmewarnmelders zu verhindern, können die Geräte durch Abknipsen des Verriegelungszapfens fest mit dem Sockel verbunden werden. Ebenfalls praktisch: Stör- oder Batterieschwachmeldungen werden durch einen integrierten Photosensor nur tagsüber akustisch signalisiert, so dass die Nachtruhe des Anwenders nicht beeinträchtigt wird.

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