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21.09.2009 | ZVEI: Rückgang in Elektroindustrie verlangsamt sich weiter

Die Elektroindustrie findet langsam Boden unter den Füßen. Im Juli sind die Auftragseingänge der Branche 28 Prozent unter Vorjahr geblieben.

Zukunftsvisionen

"Gegenüber den Vormonaten hat sich der Rückgang damit weiter verlangsamt", erläuterte Dr. Andreas Gontermann, Chef-Volkswirt des Zentralverbandes Elektrotechnik- und Elektronik- industrie (ZVEI). Im Juli ist der Umsatz um 23 Prozent gegenüber Vorjahr zurückgegangen, ebenfalls etwas weniger als noch in den Monaten zuvor. Damit setzt sich eine Stabilisierung fort, allerdings auf sehr niedrigem Niveau. Im Gesamtzeitraum zwischen Januar und Juli lag das Minus beim Umsatz bei 27 Prozent, bei den Auftrags- eingängen bei 34 Prozent gegenüber Vorjahr.

Die Produktionsplanungen der Elektro-Unternehmen haben sich im August zum dritten Mal in Folge verbessert. "15 Prozent der Firmen wollen ihren Ausstoß in den kommenden drei

Monaten erhöhen. 69 Prozent planen ein gleichbleibendes Produktionsniveau, 16 Prozent wollen es zurückfahren", so Gontermann.

Beim Ifo-Geschäftsklima haben sich die Erwartungen in der Elektroindustrie für die kommenden sechs Monate zum achten Mal in Folge verbessert. Erstmals seit Oktober 2007 liegen sie damit per Saldo wieder auf einem positiven Niveau. Auch die aktuelle Lage ist im August zum zweiten Mal nacheinander besser beurteilt worden als im Vormonat. Hier schätzen allerdings immer noch 45 Prozent der Elektro-Firmen ihre Situation als schlecht ein. Die Zahl der Beschäftigten lag Ende des ersten Halbjahres bei 826.000. Derzeit arbeiten 110.000 Beschäftigte kurz.

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