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06.10.2009 | SolarWorld: Produktion in Deutschland wird ausgebaut

Die SolarWorld AG baut ihre Produktion in Deutschland deutlich aus. Die Produktionskapazität für Solarstrommodule im sächsischen Freiberg werde bis Ende 2010 auf 450 Megawatt verdreifacht. Dies gab das Unternehmen am Rande der Europäischen Photovoltaikkonferenz in Hamburg bekannt.

Höchstes Qualitätsniveau

Die SolarWorld AG, die in Deutschland bereits über 1.500 Menschen beschäftigt, gibt laut Pressemitteilung „damit erneut ein klares Bekenntnis zum Standort Deutschland“ ab. Gemeinsam mit dem bereits begonnenen Ausbau der Waferfertigung in Freiberg auf 1.000 Megawatt will das Unternehmen damit über 500 neue Arbeitsplätze in der Region schaffen. SolarWorld produziert laut eigenen Angaben „angesichts der starken Nachfrage nach deutschen Markenprodukten an der Kapazitäts- grenze“. Kurzarbeit gibt es an den SolarWorld Standorten nicht.

Frank H. Asbeck, CEO und Vorstandssprecher der SolarWorld AG: „Wir produzieren in Deutschland auf höchstem Qualitätsniveau. Grundstock dafür sind hoch motivierte Be- schäftigte, unsere erfolgreiche Forschungs- und Entwicklungsarbeit und mit Freiberg ein Standort mit jahrzehntelanger Tradition in der

Solarstromtechnologie. Auch in einem heißer umkämpften Solarmarkt ist Qualität Made in Germany Trumpf.“ Solarstrommodule aus der Freiberger Fertigung der SolarWorld AG sind Testsieger im Langzeittest der unabhängigen Zeitschrift Photon.

Für die an hohen ökologischen und unternehmensethischen Maßstäben ausgerichtete Produktion wurde SolarWorld 2008 mit dem Deutschen Nachhaltigkeitspreis für die nachhaltigste Produktion in Deutschland ausgezeichnet. SolarWorld setzt sich für die Festlegung von Qualitäts-, Umwelt- und Sozialstandards für die gesamte Solarwirtschaft ein. So fordert das Unternehmen die verbindliche Festlegung von Umweltzertifizierungen für alle wesentlichen Wertschöpfungsstufen bis hin zum fertigen Solarstrommodul.

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