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27.12.2009 | KNX Deutschland: Neue Checklisten als Planungshilfe


Neue Checklisten der KNX Deutschland sorgen für einen gut
organisierten Projektstart und eine strukturierte Übergabe.
KNX Deutschland präsentiert ein neues Beratungstool: Die
«Checkliste Projektabwicklung» hilft KNX-Partnern dabei, besser auf
die Wünsche der Kunden einzugehen. Oliver Brüggemann, Leiter der
Projektgruppe zur Entwicklung der Checkliste, überreichte das
Papier auf der Mitgliederversammlung von KNX Deutschland an den
neuen Vorsitzenden Hans-Georg Krabbe.
„Wir Schulungsexperten aus den Mitgliedsunternehmen sind davon
überzeugt, dass die Checkliste die KNX-Partner darin unterstützt,
mit den Kunden über Anwendungen und Lösungen zu sprechen. Sie geht
auf die Bedürfnisse der Kunden ein und ermöglicht so eine
komfortable, energieeffiziente, zukunftsweisende und sichere
Kundenanlage“, so Brüggemann.
Bisher lagen zwar verschiedene Richtlinien und Hilfen für die
Elektroplanung vor, doch viele davon waren veraltet oder
berücksichtigten den KNX-Standard nicht. Mit der Checkliste
Projektabwicklung präsentiert KNX Deutschland nun ein genau auf die
Elektroplanung mit KNX abgestimmtes Werkzeug. Und unterstützt damit
die KNX-Partner bei einer hochwertigen Beratung für die Umsetzung
von intelligenten Häusern.
In zwei Teile gegliedert
Die neue Checkliste besteht aus zwei Teilen. Der erste Teil wird
zum Projektstart gemeinsam von KNX-Partnern und Kunden bearbeitet.
Die Liste regt ein Kundengespräch zu möglichen Anwendungen im
Vorfeld der Planung an. Der Fokus liegt auf typischen und
realisierbaren Anwendungen. Beispiel: Was ist dem Kunden in seinem
Haus wichtig, welche Personen mit welchen Anforderungen werden in
dem Haus leben? Anhand eines Fragenkatalogs soll sich der Kunde
darüber klar werden, wie die genaue Nutzung der einzelnen Räume
aussehen soll.
Auf dieser Basis plant der KNX-Partner die Strukturen der
Gebäudesystemtechnik, zum Beispiel die Steuerung von Licht,
Fenstern, Türen, Jalousien oder auch des Sicherheitskonzepts. Ein
Beiblatt bietet ihm eine Übersicht möglicher Anwendungen der
Funktionen in den unterschiedlichen Räumen.
In einem nächsten Schritt legen Kunde und Elektroplaner die
Bedienstellen pro Raum fest. Die Checkliste fragt dabei auch
zukünftige Änderungen in der Nutzung der Räume ab, die bei der
Planung zu berücksichtigen sind.
Abschließend bestimmen beide Seiten die Bedienphilosophie der
verschiedenen Steuerelemente wie Tastsensoren, Fernbedienungen oder
Touchdisplays.
Der zweite Teil der Checkliste kommt bei der Übergabe der
Elektroinstallation vom KNX-Partner an den Auftraggeber zum
Einsatz. Schritt für Schritt gehen sie dann gemeinsam bei einer
Sicht- und Funktionsprüfung die einzelnen Punkte der Installation
durch. Die Liste bietet einen Fahrplan für die Einführung des
Kunden in die Bedienung der Gebäudesteuerung.
Letzter Punkt der Checkliste ist die Anlagenübergabe. Neben der
Übergabe der Projekt-Software, der Anlagendokumentation und aller
Handbücher sind auch ein Termin für die Nachprogrammierung, der
Abschluss eines Wartungsvertrags und die Unterzeichnung eines
Protokolls vorgesehen.
Die Checklisten im PDF-Format finden Sie unter
www.knx.de/handwerk/download
