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07.04.2010 | Light+Building 2010: Das neue Belegungskonzept

Die neue Halle 11 hat ihre Attraktivität bereits bewiesen: Auch die Light+Building 2010 ist ausgebucht, trotz der gewachsenen Ausstellungsfläche. Ein neues Belegungskonzept bedeutet aber auch, dass Besucher sich auf neue Wege vorbereiten müssen.
Auf der Light+Building 2010 präsentieren sich vom 11. bis 16. April 2010 in Frankfurt am Main rund 2.200 Aussteller, darunter alle nationalen und internationalen Marktführer. Das Leitthema ist „Energieeffizienz“.
Die Messeveranstalter versprechen sich viel von „gut gegliederten Ausstellungsbereichen“ und dem „optimierten Belegungskonzept für die Gebäudetechnik“.
Die neue Halle 11 bot neue Möglichkeiten: Weitere Hersteller konnten endlich einen Stand erhalten, die Stände der „Stammkunden“ konnten wachsen – und für alles eine neue Ordnung gefunden werden.
Doch wie finden Besucher aus der Vielzahl der Produkte und Systeme ihr Angebot? Grundsätzlich ist die Light+Building gegliedert in die drei Bereiche Licht, Elektrotechnik sowie Haus- und Gebäudeautomation. Wenig ändert sich im Lichtbereich. Vom Messeturm bis zum Torhaus in der Mitte des Messegeländes bleiben alle Hallen den Leuchten und Lampen vorbehalten; dazu zählt auch noch die Halle 10.1.
Das neue Belegungskonzept
Das neue Belegungskonzept zeigt sich in den Hallen 8, 9 und 11. In
Halle 8.0 sind zu finden Gebäudesystemlösungen, Elektroinstallation
und Gebäudeinfrastruktur. Namen wie ABB/Busch Jaeger, Dehn+Söhne,
Hensel, Hager, Mennekes, Niedax, OBO-Bettermann, Stiebel Eltron,
Theben oder Walther zeigen, warum es hier geht.
In dieser Halle (Stand Nr.J60/K62) befindet sich auch der große
Gemeinschaftsstand vom Zentralverband der Deutschen Elektro- und
Informationstechnischen Handwerke (ZVEH), vom Fachverband Elektro-
und Informationstechnik Hessen/ Rheinland-Pfalz (FEHR) und von der
Landesinnung Saarland der Elektrohandwerke. Glanzpunkt des Standes
ist die Sonderschau „Das E-Haus – Energie, Effizienz,
Elektrotechnik und Intelligenz in einem!“.
Das „E-Haus“ ist ein 100 Quadratmeter großes Modellwohnhaus mit sieben Räumen, in dem
nahezu alle gebäudetechnischen, energieeffizienten Systeme erlebbar
werden.
Die Halle 9.0 ist thematisch eine Fortsetzung der Halle 8.0. Durch
den Umzug des früher in Halle 9.1 angesiedelten Bereichs in die
Halle 9.0 sind der Elektrotechnikbereich in Halle 8.0 und die Haus-
und Gebäudeautomation jetzt noch näher zusammengerückt.
In Halle 11.0 geht es um Energieverteilung und -steuerung,
Niederspannungsschaltanlagen und Schaltschrankbau,
Netzwerkinfrastruktur- und Sicherheitssysteme. Zu weiteren
Ausstellunginhalten gehören Schaltanlagen und Steuerungsbau genauso
wie Handwerkszeuge und Markierungssysteme für die
Elektroinstallation. Zu den Herstellern zählen Eaton/Moeller,
Phoenix Contact, Rittal, Siemens, WAGO und Weidmüller.
Kleine Brüche im Konzept
„Designorientierte Elektroinstallation“ und Gebäudesystemtechnik sind in der Halle 11.1 angesiedelt. Die Aussteller sind unter anderem Jung, Berker, Gira, Legrand-BTicino, Novar, Siedle sowie die Schneider Group mit den Firmen Merten, Ritto, Elso und Schneider Electric.
Genau hier zeigen sich aber auch kleine „Brüche“ im Belegungskonzept: Ohne Zweifel zählt Busch-Jaeger zur „designorientierten Elektroinstallation“ – weil der Hersteller aber zu ABB gehört, bleibt die Lüdenscheider in Halle 8.0.
Ähnliches gilt für Hager. Auch mit seinem Schalterprogramm bietet
Hager inzwischen viel Design, bleibt aber ebenfalls in Halle 8.0.
Das bedeutet: Wer feste Gesprächstermine vereinbart hat oder ein
begrenztes Zeitbudget, sollte seine Wege vorher genau planen.
