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05.08.2011 | Dimplex: Warmwasser aus Abwärme und erneuerbaren Energien

Das neue Modell der Warmwasser-Wärmepumpe BWP 30HS von Dimplex nutzt die Abwärme der Umgebungsluft als Energiequelle für die zentrale Warmwasser-Erwärmung bis 60°C.
Das neue Modell arbeitet laut Dimplex noch effizienter und zeichnet
sich durch die innovative Regelung sowie das moderne Design aus.
Mit dem serienmäßig integrierten 1,5kW Zusatzheizstab können bei
Bedarf sogar Wassertemperaturen von 65° erreicht werden. Zudem
verfügt die BWP 30HS über eine Schnellheiztaste für bedarfsgerechte
Warmwasserbereitung auf Knopfdruck.
Auf Wunsch ist die Kombination mit Solar, Photovoltaik oder anderen
Wärmeerzeugern möglich. Der erforderliche Zusatzwärmetauscher im
Speicher sowie die passende Regelungstechnik sind schon integriert.
Die neue Zeitfunktion beispielsweise gestattet es, die
Warmwasserbereitung so zu terminieren, dass günstigere Stromtarife
genutzt werden können. So können individuelle Betriebszeiten
eingestellt und Standverluste minimiert werden. Zudem ermöglicht
die Zeitprogrammierung die Fixierung eines wöchentlich
wiederkehrenden Zeitpunkts zur thermischen Desinfektion.
Ein Großteil des für die Warmwasserbereitung benötigten Stroms kann
durch eine Photovoltaik-Anlage umweltfreundlich selbst produziert
werden. Der Solarstrom ersetzt somit Netzstrom und ermöglicht eine
unabhängige Warmwasserbereitung im Haushalt. Bei dieser Kombination
ermöglicht die Regelung der BWP 30HS die bevorzugte Verwendung des
selbsterzeugten Stroms für die Warmwasserbereitung mit Hilfe eines
digitalen Eingangs. In diesem Fall werden andere Regelparameter wie
Sperrzeiten vernachlässigt, um die maximale Speichertemperatur zu
erreichen.
Der sehr gut isolierte Warmwasserspeicher der Wärmepumpe dient
dabei als Energiespeicher. So erhöht sich der Anteil des selbst
produzierten Stroms, der nicht in das öffentliche Netz eingespeist
wird, um bis zu 20 Prozentpunkte. Dimplex errechnet, dass der
Anlagenbetreiber auf diesem Weg leicht eine Eigenverbrauchsquote
über 30 Prozent erreichen und so von der höchstmöglichen
Einspeisevergütung profitieren könne.
