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05.08.2011 | Philips: Gutes Licht wichtiger als die Einrichtung

Philips hat untersucht, auf was die Deutschen beim Wohnen Wert legen. Ein Resultat: Licht ist zwar sehr wichtig, aber über die verschiedenen Leuchtmittel ist wenig Wissen vorhanden.
Gemütlich, praktisch, mit eigenem Stil und angenehm beleuchtet
wünschen sich die Deutschen ihre Wohnung. Das zeigt eine im Auftrag
von Philips durchgeführte repräsentative Forsa-Umfrage vom Frühjahr
2011. Kaum jemand hatte erwartet, dass Licht und Beleuchtung bei
den Befragten so hoch im Kurs stehen würden. Denn neben der
Gemütlichkeit (98 Prozent) ist für die Deutschen eine angenehme
Beleuchtung (95 Prozent) wichtig oder sehr wichtig. Hochwertige
Möbel, Textilien oder ein günstiger Anschaffungspreis sind von
geringerer Bedeutung.
Weil die klassische „Glühbirne“ bald aus den Verkaufsregalen
verschwinden wird, wurde auch gefragt, wie gut die Alternativen zur
Glühbirne bekannt sind und welche Eigenschaften diesen
zugeschrieben werden. Dabei zeigte sich, dass die Alternativen
grundsätzlich gut bekannt sind (Energiesparlampe 98 Prozent,
Halogenlampe 84 Prozent, LED-Lampe 79 Prozent) und auch genutzt
werden. Sehr häufig herrscht jedoch Unkenntnis über ihre
Eigenschaften und Lichtwirkung.
Viele Vorurteile
Rund ein Drittel der Deutschen glaubt zum Beispiel, dass
Halogenlampen Schadstoffe enthalten, 16 Prozent schreiben diese
Eigenschaft auch LED-Lampen zu - beides ist falsch. Über die
Lichtqualität unterschiedlicher Leuchtmitteln ist auch wenig Wissen
vorhanden. 39 Prozent glauben, dass Energiesparlampen ein kaltes,
ungemütliches Licht erzeugen. 44 Prozent meinen, diese Eigenschaft
treffe auch auf LED-Lampen zu. Auch den Halogenlampen - die in
ihrer Lichtwirkung fast identisch mit Glühlampen sind - wird von
einem Drittel der Befragten ein ungemütliches Licht zugeschrieben.
„Die Studie zeigt deutlich, dass noch sehr viele Vorurteile
gegenüber Leuchtmitteln existieren“, sagt Professorin Iska
Schönfeld, Lichtexpertin bei Philips.
Eine weitere Frage war, ob Licht nur als Mittel zum Zweck (gute
Sehbedingungen schaffen) oder auch zur Inszenierung des Wohnraums
eingesetzt wird. Hier ist die Nation gespalten. Die Hälfte der
Deutschen setzt Licht bewusst ein, die andere Hälfte macht sich
darüber wenig Gedanken. Wer Licht bewusst einsetzt, tut dies
pragmatisch - zum Beispiel beim Lesen oder Kochen (93 Prozent).
Danach kommt das Stimmungslicht, wenn Besuch da ist (81 Prozent)
oder beim schönen Abendessen zu zweit (79 Prozent). Auch zur
besseren Entspannung (79 Prozent) und zur Konzentration (67
Prozent) setzen „die bewussten Lichtanwender“ die Beleuchtung ein.
„Beim Thema bewusster Einsatz von Licht herrscht eine große Kluft
zwischen professionellen und privaten Anwendern“, so Lichtexpertin
Schönfeld. „Der Profi weiß, dass Licht mehr kann. Richtig
eingesetzt, ist Licht auch ein Stimmungsaufheller und fördert das
Wohlbefinden.“
Die Studie zeigt also, dass auf die Branche noch viel Arbeit
wartet, um die Verbraucher über die Eigenschaften und Möglichkeiten
guter Lichtlösungen aufzuklären.
