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02.11.2011 | Phoenix Contact: Hybridsteckverbinder für den Motoranschluss

Der neue Rechteck-Steckverbinder für Elektromotoren von Phoenix
Contact macht Motor zu einer Standardbaugruppe, in die im Verlauf
des Ein- oder Ausbaus nicht mehr eingegriffen werden muss.
Phoenix Contact hat jetzt einen Rechteck-Steckverbinder für
Elektromotoren entwickelt. Das Klemmbrett und der Klemmkasten
werden in den externen Motorstecker verlegt. Der Motor wird damit
zu einer Standardbaugruppe, in die im Verlauf des Ein- oder Ausbaus
nicht mehr eingegriffen werden muss.
Der Motorsteckverbinder vereint Signale und Leistung parallel in
einem Gehäuse. Beide Leitungen werden mittels der Anschlusstechnik
Push-In werkzeuglos angeschlossen. Die Federzugklemmen nehmen
Litzenquerschnitte bis 2,5 mm2 auf. Die abisolierten Litzenenden
werden mit oder ohne Ader-Endhülse in die entsprechende Öffnung im
Isolierkörper gesteckt, wo die Litze industrietauglich fest
einklemmt. Die Stern-Dreieck-Umschaltung erfolgt im gleichen
Arbeitsschritt.
Die Brücke zur Konfiguration der Betriebsart wird passend gesteckt,
und die Verbindung ist hergestellt. Eine Montageanleitung ist nicht
erforderlich, Verdrahtungsfehler sind ausgeschlossen.
In der Praxis ist der Motor nur noch mechanisch zu montieren und
gegebenenfalls zu kodieren. Elektrischer Anschluss und Festlegung
der Betriebsart erfolgen ausschließlich über diesen Steckverbinder.
Im Servicefall wird der Stecker durch einfaches Entriegeln vom
Motor getrennt, die Anlage kann weiterlaufen. Damit ergeben sich
Einsparpotenziale, die deutlich höher sind als die Kosten einer
Steckverbindung im Vergleich zum klassischen Motorklemmkasten.
