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02.11.2011 | Siemens: Überwachungsrelais mit IO-Link-Schnittstelle

Das komplette Überwachungsrelais-Spektrum hat Siemens mit
IO-Link-Schnittstelle ausgestattet. Die Geräte überwachen zum
Beispiel Temperatur, Drehzahl, Netzqualität, Strom und Spannung zum
zuverlässigen Schutz von Motoren und Anlagenteilen.
Via IO-Link-Kommunikation werden die Relais an die Steuerungsebene
angebunden, um beispielsweise Messwerte und Meldungen zu
übertragen. Die Überwachungsrelais Sirius 3UG48 für elektrische und
mechanische Größen überwachen die Einhaltung parametrierbarer
Grenzen für Drehzahl, Netzqualität, Strom, Leistungsfaktor (cos
phi) oder Spannung. Die Temperaturüberwachungsrelais Sirius 3RS14
und 3RS15 kontrollieren mit ein bis drei Widerstandsfühlern oder
Thermoelementen Temperaturen von -99 bis +1.800 Grad Celsius und
können darüber hinaus für einfache Regelungsaufgaben verwendet
werden. Die neuen Überwachungsrelais sind auch ohne
IO-Link-Verbindung mit einer Steuerung funktionsfähig und erfüllen
zuverlässig ihre Überwachungsaufgabe.
Die Anbindung der neuen Sirius-Relais über IO-Link an die
Steuerungsebene ermöglicht eine effiziente zentrale Parametrierung
sowie detaillierte Fehlerortung und -diagnose. Dies vereinfacht die
Inbetriebsetzung und Instandhaltung. Die Geräte verfügen über
mehrere LED und ein Display zur Anzeige der Istwerte und zu
Diagnosezwecken direkt im Schaltschrank. Über IO-Link stehen die
Werte auch in der zentralen Steuerung bereit und können dort
einfach weiterverarbeitet werden.
Parametriert werden die neuen Sirius-Relais entweder direkt am
Gerät oder über IO-Link von der zentralen Steuerung aus. Durch
Datenabgleich mit der überlagerten Steuerung bleibt die zentrale
Anlagendokumentation immer auf dem aktuellen Stand. Die
automatische Neuparametrierung über einen Parameterserver
vereinfacht erheblich den Gerätetausch. Für effizientes
Energiemanagement unterstützen die Sirius-Relais 3UG48 zusätzlich
die im Profienergy-Profil definierten Datenformate.
IO-Link ist ein Kommunikationsstandard zur einheitlichen Anbindung
von Sensoren und Schaltgeräten an die Steuerungsebene mittels
kostengünstiger Punkt-zu-Punkt-Verbindung. IO-Link ermöglicht eine
zentrale Fehlerortung und -diagnose bis zur Sensor-/Aktorebene und
erleichtert die Inbetriebsetzung und die Instandhaltung, indem sich
Parameterdaten direkt aus der Applikation heraus dynamisch ändern
lassen. Dies begünstigt eine höhere Anlagenverfügbarkeit und einen
geringeren Engineeringaufwand. Als offene Schnittstelle lässt sich
IO-Link in alle gängigen Feldbus- und Automatisierungssysteme
integrieren.
