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23.03.2011 | ZVEH: 2010 war sehr erfolgreich

Der Zentralverband der Deutschen Elektro- und
Informationstechnischen Handwerke (ZVEH) hat sich die Zahlen des
vergangenen Jahres angesehen und spricht von einem „sehr guten
Ergebnis“.
Der Zentralverband der Deutschen Elektro- und
Informationstechnischen Handwerke (ZVEH) hat sich die Zahlen des
vergangenen Jahres angesehen und spricht von einem „sehr guten
Ergebnis“.
Der Zentralverband der Deutschen Elektro- und
Informationstechnischen Handwerke (ZVEH) geht von einem guten
Geschäftsergebnis seiner Betriebe im Jahr 2010 aus. Danach hat sich
der Umsatz der rund 76.000 Betriebe um 7,3 Prozent auf über 35
Milliarden Euro erhöht. Die Zahl der Beschäftigten ging um 0,4
Prozent auf insgesamt 316.600 zurück. Zur Beschäftigtenzahl zählen
auch rund 41.000 Auszubildende in den sieben Ausbildungsgängen der
elektro- und informationstechnischen Handwerke. „Diese vorläufigen
Daten des Statistischen Bundesamtes lassen auf einen sehr guten
Jahresabschluss hoffen“, sagte ZVEH-Hauptgeschäftsführer Ingolf
Jakobi bei einem Pressegespräch auf dem 1. Medientag der
Internationalen Handwerksmesse am 17. März 2011 in München.
Vor allem die Umsätze im Elektrotechniker-Handwerk weisen 2010 mit
einem Plus von über acht Prozent eine deutliche Steigerung aus.
Dies liegt aus Sicht des ZVEH vor allem daran, dass die Kunden
immer stärker nach energieeffizienten Häusern und intelligenten
Gebäudesteuerungen fragen. „Wir gehen aber auch davon aus, dass das
boomende Geschäft mit der Installation von Photovoltaikanlagen
seine Spuren hinterlassen hat.
Die uneinheitlichen Ankündigungen der Bundesregierung, die
Förderung zu kürzen, haben im ersten Halbjahr 2010 eine enorme
Auftragswelle ausgelöst“, so Jakobi.
Der ZVEH hatte sich seit Bekanntwerden der Kürzungspläne im Januar
2010 intensiv für eine schnelle Regelung eingesetzt, damit Kunden
und Handwerksbetriebe Planungssicherheit haben.
Endgültige Klarheit lag dann aber erst zur Jahresmitte vor.
Grundsätzlich begrüßt der ZVEH die kürzlich im Solarkompromiss
festgelegten Kürzungen der Solarförderung. Jakobi: „Die Erzeugung
von Energie aus regenerativen Quellen hat nur dann eine
realistische Zukunftschance, wenn sie sich marktfähig entwickelt“.
Nach einem schwachen Jahr 2009 verzeichneten im vergangenen Jahr
auch die Betriebe der Informationstechniker und der
Elektromaschinenbauer einen deutlichen Aufschwung. Laut den
vorläufigen Berechnungen stieg der Umsatz um ca. 2,8 bzw. 7,3
Prozent. Die Elektromaschinenbauer profitierten damit vom Anziehen
der industriellen Produktion und dem Wiedererstarken der
Exportwirtschaft. Die Informationstechniker können im Zuge der
zunehmenden Vernetzung und Digitalisierung von Bürowelt und
Privatleben ihre Angebotspalette erweitern.

