Hilfs- und Fehlersignalschalter dienen bekanntermaßen der Überwachung von Anlagen und Elektroinstallationen. Interessant wird es bei der Frage, wie die einzelnen Hilfsschalter in die Elektroinstallation eingebunden werden.
Dabei stehen grundsätzlich zwei Möglichkeiten zur Auswahl: eine Sammelmeldung, bei der mehrere Hilfsschalter in Serie einem Eingang in einer Steuerung zugeordnet sind, oder eine Einzelmeldung, bei der jeder einzelne Schalterkontakt separat zur Steuerung geführt wird. Sammelmeldungen sind aktuell die häufigste Form der Alarmmeldung. Das hat vor allem einen Grund: Die Verdrahtung ist vergleichsweise einfach. Diesem Vorteil steht jedoch auch ein großer Nachteil gegenüber: Der betroffene Stromkreis lässt sich bei einer Sammelmeldung nicht eindeutig identifizieren und damit auch nicht priorisieren. Ein Servicetechniker im Notdienst kann also z. B. nicht einschätzen, ob die Kühlung oder einfach nur die Beleuchtung ausgefallen ist – und ob dementsprechend ein nächtlicher Serviceeinsatz verhältnismäßig ist. Möchte man diese Unterscheidung aber treffen können, führte bisher kein Weg an einer Einzelmeldung vorbei. Nicht nur der Verdrahtungsaufwand ist dabei allerdings beträchtlich, es sind auch viele Steuerungseingänge notwendig.